Schonische Geschmäcker

Schonen ist ein Landstrich, der seit vielen Jahren für seine Küche, seine Aalfeste, seine Apfelplantagen, vor allem aber für seine ausgezeichneten Köche bekannt ist. Sie arbeiten mit viel Fingerspitzengefühl an der Veredelung der kulinarischen Traditionen Schonens und an der Entwicklung der Geschmäcker. Es gibt viele Geschmäcker, die typisch schonisch sind.

Der Süßsaure
Dazu nimmt man einen Teil des schonischen Essigs, der an verschiedenen Orten in Schonen hergestellt wird. Rohprodukt ist der schonische Buchenwald. Dazu kommen zwei Teile Zucker, der ebenfalls zu den typisch schonischen Produkten zählt, und drei Teile Wasser, das Schonen von drei Seiten umgibt: Öresund, südliche Ostsee und Hanöbukten. So erhalten Sie eine Marinade für Hering, Gurken und andere Köstlichkeiten.

Der süßsaure Geschmack entsteht durch die Vereinigung des Essigs mit dem Sirup, der in Braunkohl, braunen Bohnen, Schwarzsuppe und vielen anderen schonischen Speisen enthalten ist.

Der Würzige
Was wäre schonischer Schnaps ohne Kümmel? Was wäre ”Kavring” ohne dieses Brotgewürz? In vielen Kohlgerichten finden wir Kümmel als Akzentgeber. Auch in ziemlich vielen Käsesorten. Kümmel gehört zum schonischen Essen: Zu ”Brännesnudan”, d.h. zu Speck und Gemüse, zum Schrotbrot...

Weitere etablierte Gewürze im schonischen Essen sind Thymian (in der Erbsensuppe), Kerbel und Estragon.

Der Scharfe
Für viele ist schonischer Senf das einzig Wahre. Er hat Kraft und Schärfe und ist ein wichtiger Teil der schonischen Esskultur. Senf wuchs früher wild in allen schonischen Gärten. Schonischer Senf kann bewirken, dass sich die Nackenhaare sträuben. Vor allem aus Wohlbehagen, aber auch wegen seiner Schärfe. Er gehört zu Erbsensuppe und zum ”Lutfisk” (eingelaugter Stockfisch). Einer der Stars am kulinarischen Himmel Schonens ist das Senföl, ein mildes und aromatisches Öl.

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